Direct Mail: Tipps und Prinzipien

  Was ist «Fundraising mit Direct Mail»?
  Überlebenswichtig: die Nähe zu den Spendern
  Wichtige Informationsquellen
  Vorschläge, die Sie nicht befolgen sollten

Vorschläge, die Sie nicht befolgen sollten

Setzen Sie auf Bewährtes, wehren Sie sich gegen Vorschläge von Vorstandsmitgliedern und Freunden, die «originelle» Ideen haben. Hier sind drei Beispiele für Vorschläge, die Partner und Kunden immer wieder bringen:

  • «Weihnachten wollen wir nicht sammeln, die Briefkästen sind verstopft.»

    Ihr Gegen-«Argument»:
    Jawohl, sie sind verstopft, aber nur, weil Weihnachten immer noch eine sehr erfolgreiche Zeit für Spenden-Einnahmen ist.
     
  • «Unsere Spender sind anders. Wir wollen keinen‹Herz-Schmerz›-Text, keinen Druck auf die Tränendrüsen.»

    Ihr Gegen-«Argument»:
    Der Misserfolg ist damit praktisch vorprogrammiert, denn alle Spender sind Menschen, die auf Emotionen reagieren.
     
  • «Wir wollen junge Spender.»

    Ihr Gegen-«Argument»:
    Der Traum aller Fundraiser ist eine Kartei von Yuppies, die grosszügig mit Kreditkarte zahlen. Tut mir leid, junge Leute spenden wenig. Die Erfahrung zeigt, dass sich sogar für das Thema Aids junge Leute nur beschränkt finanziell verpflichten lassen.

Merke:
Es gibt gute Gründe, warum so viele Hilfswerke das gleiche zur gleichen Zeit tun: Es funktioniert und bringt Geld. Wenn Sie das Gegenteil machen, so seien Sie sich der Gefahr bewusst.

Besonders am Anfang gilt:

Lassen Sie lieber andere tollkühn vom 10-Meter-Brett ins kalte Wasser springen. Folgen Sie bewährten Regeln – auch wenn sie nicht originell scheinen.

Das nachfolgende «Merke» hängen Sie am besten über Ihren Schreibtisch oder kleben es an Ihren Computer:

Merke:
Über den Erfolg Ihres Direct-Mail-Fundraising entscheidet einzig und allein der Empfänger!

Nicht Sie, nicht der Direktor oder Geschäftsführer, nicht die Kollegen, sondern nur derjenige, der Ihren Brief liest und sein Portemonnaie öffnet (oder auch nicht), darf als Gradmesser für den Erfolg gelten.

 

Copyright: Barbara Crole Social Marketing
bzw. www.fundraising.ch