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Adressen beim Adressbroker mieten

Zuerst eine wichtige Präzision: Adressen kaufen Sie nicht, Sie mieten sie. Und zwar für den einmaligen Gebrauch. In jeder Liste gibt es Kontrolladressen. Wenn Sie also in Versuchung kommen sollten, die gleiche Liste zweimal einzusetzen, so würde der Inhaber der Liste das schnell merken.

Adressen gibt es beim Adressbroker. Er handelt mit Adressen wie andere mit Lebensmitteln. Im besten Fall berät er Sie objektiv und so, wie es für Ihren speziellen Fall am sinnvollsten ist. Im schlimmsten Fall ist er nur daran interessiert, Ihnen so viele teure Adressen wie möglich zu vermieten, damit er möglichst hohe Vermittlungsgebühren einstreicht.

Es gibt einige wichtige Fragen, die Sie Ihrem Adressbroker stellen sollten:

  • Wie gepflegt ist diese Liste? Werden Adressänderungen laufend ausgeführt bzw. wann wurde diese Liste das letzte Mal eingesetzt?
  • Ist diese Liste ausgelaugt? Wie oft wurde sie im letzten Jahr eingesetzt?
  • Wie hoch sind die Zusatzkosten? (Grundkosten, Abgleiche, Bänder usw.)

Warum brauchen Sie einen Adressbroker? Ganz einfach: Die Vielfalt der auf dem Markt erhältlichen Listen ist so gross, dass es für einen Laien fast unmöglich ist, einen Überblick zu haben. Ausserdem hat ein Adressbroker vielfach spezielle Bedingungen für die Adressmiete. Sie zahlen also nicht mehr, als wenn Sie sich selber um die Listen bemühen.

Achtung: Der Adressbroker ist nur so gut wie die Information, die Sie ihm geben. Sie müssen aktiv mitarbeiten und ihm alles mitteilen, was Sie über die eigene Organisation und das schon vorhandene oder gewünschte Spenderprofil wissen. Sie müssen sich vielleicht auch sagen lassen, dass Ihre Vorstellungen unrealistisch sind.

 

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